Übersicht über das Programm
Samstag, 26.07.
- 05:53 Uhr Abfahrt von München über Frankfurt (Main) und Koblenz bis Luxembourg / Luxemburg – Ankunft 14:23 Uhr
- Fahrt mit den in Luxemburg kostenlosen öffentlichen Verkehrsmitteln zur Jugendherberge Luxembourg (2, rue du Fort Olisy / LU 2261 Luxembourg)
- der Rest des Nachmittags/Abends zur freien Verfügung
- Rundweg RosaLi – Die Rosen von Limpertsberg: Luxemburg als Hochburg der Rosenzüchtung, dabei auch immer wieder Ausstellungspunkte der LUGA (Luxembourg Urban Gardening)
Sonntag, 27.07.
- 10 – 12 Uhr: Stadtführung in Brüssel – leider immer wieder mit Nieselregen; der Sonntag war aber der einzige Tag, an dem es immer wieder geregnet hat, ansonsten hatten wir „Engel auf Reisen“ wirklich Glück und es blieb trocken!
- 15:45 Uhr: geführte Besichtigung des Palais Grand Ducal (großherzoglicher Palast), der nur in den Sommermonaten während des Urlaubs der großherzoglichen Familie überhaupt zu besichtigen ist; Fotos waren leider im Plast verboten, daher haben wir ein Gruppenbild vor dem Palast aufgenommen (s. Foto)
- anschließend: (fakultativer) Besuch der Bock-Kasematten mit einer kleinen Gruppe
Montag, 28.07.
Besuch des EU-Parlaments mit Führung von 10 Uhr bis 13 Uhr inklusive Planspiel: Wir durften uns für die Zeit des Spiels als EU-Parlamentarier mit 2 Richtlinien herumschlagen:
- Richtlinie für Wassersolidarität
- Personenkennungsrichtlinie zum Schutz der Grundrechte und Freiheiten sowie der öffentlichen Sicherheit: Mikrochip-Implantate
Dazu wurden unsere Gruppe in 4 Parteien eingeteilt: Traditionspartei – Ökologiepartei – Freiheitspartei – Solidaritätspartei. Jede Partei hatte ein Programm, an das sich die Abgeordneten halten und auf dessen Basis sie versuchen mussten, die Änderungen der in ihrem Ausschuss behandelten Richtlinie zu erreichen. Es wurden Sitzungen in den jeweiligen Ausschüssen simuliert, die Parlamentarier mussten Koalitionen eingehen mit Parteien, die ähnliche Interessen vertreten und sich letztlich mit dem Europäischen Rat auf den Inhalt der Richtlinien einigen. Dazu wurde mit Bürgerinnen und Bürgern gesprochen, aber auch mit Lobbyisten und Vertretern großer Firmen sowie Fachleuten zu den beiden Themen. Ein während der Beratungen stattfindendes Ereignis (Erdbeben, bei dem Wasserleitungen zerstört wurden, die Trinkwasserversorgung der Bevölkerung nicht mehr sicher gestellt war und Verschüttete mit Hilfe von implantierten Mikrochips gerettet werden konnten) setzte die Parlamentarier unter Druck, zu einem schnellen Ergebnis bei beiden Richtlinien zu gelangen. Insgesamt bot das Planspiel einen sehr guten Eindruck in die Arbeit der EU-Abgeordneten. Anschließendes Programm:
- Erläuterungen zur EU und dem zuvor durchgeführten Planspiel von Frau Wanninger
- der Nachmittag zur freien Verfügung – Spaziergang zum Fort Obergrünewald und Fort Thüngen
- abends: Open-Air Kino auf dem „Knuedler“ (Place Guillaume II) mit „The Devil wears Prada“ in Originalsprache mit französischen Untertiteln
- Parlament der EU in Luxemburg, gesehen bei der Studienfahrt des Städtischen Münchenkollegs
- Das EU-Planspiel in Luxemburg, an dem die Schüler*innen des Münchenkollegs teilnahmen
- Schüler*innen des Münchenkollegs informieren sich beim EU-Planspiel in Luxemburg vor der Abstimmung
- Die Abstimmungsergebnisse der Schüler*innen des Münchenkollegs beim Planspiel EU in Luxemburg
Dienstag, 29.07.
- 10 Uhr Besichtigung der Pétruss-Kasematten
- Nachmittag zur freien Verfügung – fakultativ: Fahrt zur Burg Vianden oder nach Esch sur Alzette
- abends: Open-Air-Kino auf dem „Knuedler“ mit „Druk“ („Another Round“) – dänischer Film in Originalsprache mit englischen Untertiteln
- Schüler*innen des Münchenkollegs in den Kasematten in Luxemburg
- Kasematten / Festungsanlagen in Luxemburg, gesehen bei der Studienfahrt des Münchenkollegs
Mittwoch, 30.07.
- Vormittag zur freien Verfügung – Spaziergang durch das Pétruss-Tal, Kloster St. Jean mit schwarzer Madonna
- Rückfahrt von Luxembourg um 14:33 Uhr über Trier und Mannheim nach München, Ankunft in München dieses Jahr sehr pünktlich um ca. 21:30 Uhr am Münchner Hauptbahnhof
Wir bedanken und für die diesjährige absolut reibungslos abgelaufene Fahrt – es hat uns viel Spaß gemacht und wir hoffen auf viele weitere so schöne Fahrten!
Die begleitenden Lehrkräfte, Natascha Wanninger und Sandra Seidel
Und hier noch einige Stimmen der Teilnehmer/innen der Studienfahrt Luxemburg
Mein Highlight auf der Reise nach Luxemburg war(en) …
- „wie Luxemburg aufgebaut ist. Die Mischung aus alten Mauern, Burgen und modernen Hochhäusern. Die wunderschöne ländliche und hügelige Gegend. Auch die kostenlosen Wasserspender, die Toiletten und der kostenlose ÖPNV. Ich mochte auch das Planspiel im Europaparlament, da es gut gezeigt hat, wie die Arbeiten dort funktionieren. Auch die Herausforderung, Dinge auf Französisch im Supermarkt zu übersetzen, damit man weiß, was man kauft.“ (Sarah)
- „Die Stadt, die Führungen und Aktivitäten.“ (—)
- „die gute Mischung aus gemeinsamen Ausflügen und Freizeit“ (Marina)
- „Die Atmosphäre, die kostenfreien Öffis, die Freundlichkeit und vor allem die Sauberkeit. In jeder Ecke gab es etwas Geschichtsträchtiges zu entdecken. Dass neben den Programmpunkten auch genügend Zeit blieb, Luxemburg selbstständig zu entdecken. Die Sprachenvielfalt in Luxemburg.“ (Birgit)
- „die Führung durch den großherzoglichen Palast inklusive aller dazugehörigen Erklärungen. Die Stadtführung“ (Thomas)
- „Ich war überrascht, dass in einer scheinbar mitten in der Natur gelegenen Stadt doch so viel geboten wurde. Von Ruinen und Festungen bis hin zu kleinen Clubs und Partymeilen. Am besten hat mir die Aussicht gefallen! An sehr vielen Spots hatte man eine super Sicht über das Tal. Auch das Planspiel im Parlament war super gestaltet und es war interessant, sich in die Rolle der EU-Abgeordneten hineinzuversetzen. Ich weiß jetzt, was dort für ein Chaos herrschen kann.“ (Amelie)
- „Das gesamte Land, die Stadt. Bin verliebt und möchte das nochmal machen!“ (Markus)
- „Palais Grand Ducal, Casemates du Bock, kostenloser ÖPNV, Nationalbibliothek“ (Laura und Theresa)
- „EU-Parlament mit Rollenspiel, witzige Stadtführung, alte Architektur in bergiger Lage, viel Natur trotz Stadt, kostenloser ÖPNV, freie Zeit zum Stadt-Erkunden“ (Raphael)
- „Palast, Luxemburg underground“ (Walat)
- „die Innenstadt und Luxembrug insgesamt. Der Ausflug zur Burg und ein Besuch in der Therme.“ (Felix)
- „die ganzen Möglichkeiten, die einem geboten wurden“ (Dominik)
- „freier ÖPNV, freie Toiletten, schöne Stadt“ (Mark)
Ich würde wieder auf eine schulische Studienfahrt mitfahren und diese Art von Fahrten sollte weiterhin angeboten werden, weil…
- „es nicht zu stressig war und man gut das Sprechen auf Englisch üben konnte, da nicht jeder Deutsch konnte. Und auch, dass viele französische Wörter im Kopf geblieben sind, auch wenn ich für nächstes Jahr nicht Französisch gewählt habe“ (Sarah)
- „nicht viele Schüler die Möglichkeit haben, Europa für einen relativ günstigen Preis zu bereisen. Es stärkt das Gemeinschaftsgefühl der Schüler, die an so etwas teilnehmen können. Es ist außerdem ein schöner Abschluss des Schuljahres und ein Erlebnis, auf das Monate davor hingefiebert wird und das als Motivation dient, das Jahr gut zu bestehen.“ (—)
- „sie das Gemeinschaftsgefühl der Schule/Klasse stärken und man viele lustige Dinge erlebt, die man sein Leben lan nicht vergessen wird.“ (Marina)
- „es das Bewusstsein für andre kulturelle, gesellschaftliche und geschichtliche Zusammenhänge fördert und die Eindrücke das Gelernte festigen und eventuell auch einfacher begreiflich machen können“ (Birgit)
- „man so andere Städte, Länder und Kulturen kennenlernt, die auf der persönlichen Liste möglicherweise weiter unten stehen“ (Thomas)
- „es die Gemeinschaft der Schüler stärkt, sei es durch dort entstandene Insider (,Der schönste Balkon Europas‘) oder durch gemeinsame Entdeckungstouren durch die Stadt“ (Amelie)
- „es eine gute Gelegenheit ist, mehr über ein Land zu erfahren, das man vermutlich sonst nicht besuchen würde oder könnte“ (Markus)
- „man Freundschaften knüpfen kann und Mitschüler aus anderen Klassen besser kennenlernen kann, Sprachkenntnisse können verbessert werden, man lernt etwas über anderer Städte Geschichte und andere Kulturen“ (Laura)
- „man neue Leute kennenlernt und klassenübergreifend neue Freundschaften knüpfen kann“ (Theresa)
- „sie Wissen über Städte und Kulturen praktisch vermitteln; … es für eine Vernetzung mit regem Austausch unter den Klassen sorgt, welche in der Schule eher für sich bleiben; … Schüler preiswert die Welt erkunden können“ (Raphael)
- „es Spaß macht, ein anderes Land und dessen Sehenswürdigkeiten zu sehen“ (Walat)
- „sie einem die Möglichkeit geben, vom Alltag abzuschalten und neue Eindrücke zu sammeln“ (Felix)
- „sie Zusammenhalt schaffen“ (Dominik)
- „sie neue Erlebnisse bieten“ (Mark)


















